Wie man mit Pflanzen druckt

Das Drucken mit Pflanzen ist einfach – wenn man einige einfache Regeln befolgt. Die gepflückten Pflanzen sollten möglichst frisch sein, außer es handelt sich um winterharte Pflanzen mit besonders fester Struktur wie Lorbeer, Efeu oder Stechpalme. Diese Blätter sind auch länger haltbar. Nach dem Pflücken lässt man die Blätter kurz trocknen, falls diese regen- oder taunass sind. Frühlingsblumen mit sehr filigranen, dünnen Blättchen müssen besonders sorgsam behandelt werden.

Auf einer Unterlage werden die Blätter der Wahl vorsichtig mit dem Pinsel bestrichen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Farbe dünn aufgestrichen wird, damit beim Aufdrucken keine unschönen Kleckse entstehen. Das bestrichene Blatt wird mit der Farbe sorgfältig auf das gewählte Textil gelegt und dann mit einem sauberen Glas festgerollt. Das stellt sicher, dass ein gleichmäßiger Abdruck entsteht.

Auf diese Art fügt man ein Blatt nach dem anderen zu einem Arrangement – je nach Wunsch. Danach können die Blätter mit dem Pinsel bearbeitet und Strukturen eingefügt werden. Möchte man die Blätter an einen Zweig fügen, so malt man diesen vorher auf, um sich besser orientieren zu können. Je nach Geschmack kann man die Blätter ganz zum Schluss mit Gold und Silber verzieren – dazu sollte die Grundfarbe aber angetrocknet sein.

 

 

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